Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg: Von Moor, Geest und Marsch
Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg: Von Moor, Geest und Marsch
Moor – na klar, aber Geest und Marsch?? Wenn diese Worte Ihnen spanisch bzw. in diesem Fall eher friesisch vorkommen, ist es wohl höchste Zeit, dem Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg einen Besuch abzustatten. Bei Geest und Marsch handelt es sich nämlich nicht um friesische Fußballer oder norddeutsche Blasmusik, sondern um die historischen Kulturlandschaften Nordwestdeutschlands! Wenn Sie also Ihren Familienurlaub im Raum Oldenburg verbringen, lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, mit Ihren Kindern zu entdecken, wie diese Gegend noch vor hundert Jahren geprägt war und warum sie heute so anders aussieht.
Modernes Museum mit langer Tradition
1836 von Großherzog Paul Friedrich August gegründet, wurde für das Museum 1995 ein völlig neues Konzept entwickelt, das den aktuellsten Museumsanforderungen entspricht: Interdisziplinäre Ausstellungen, Integration von Natur- und Kulturgeschichte und viel Raum für die Geschichte von Mensch und Tier in ihrem Lebensraum. All das wird im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg kindgerecht präsentiert, Langeweile hat hier keine Chance: Spätestens bei den Moorleichen, den 5000 Jahre alten Grabkammern oder den großen Aquarien werden Ihre Kinder ganz Ohr sein!
Moor, Geest und Marsch
Wissen Ihre Kinder, dass Niedersachsen früher ganz anders ausgesehen hat? Noch im 18. Jahrhundert bestand es weitgehend aus Moorlandschaft, die später durch den Torfabbau zur Brennstoffgewinnung zerstört wurde. Beim Torfabbau wurden dann auch die berühmten Moorleichen gefunden, die hier ausgestellt sind. Der Geest hingegen ist eine zweite Ausstellung gewidmet: Steiniges und sandiges Material, das während der vergangenen Eiszeiten von Gletschern hierher gebracht wurde, bildet die Geest, den zweiten Landschaftstyp Nordwestdeutschlands. Eine dritte Ausstellung schließlich beschreibt die dritte typische Landschaftsform dieser Gegend, die Marsch an der niedersächsischen Nordseeküste. Durch spannende Exponate wie Werkzeuge der damaligen Zeit wird auch für Ihre Kinder nachvollziehbar, wie die Menschen in dieser unwirtlichen Landschaft gelebt haben!
Kinderprogramm
Am besten kommen Sie jedoch mit Ihrer Familie an einem Mittwoch Nachmittag ins Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg: Jede Woche sind die kleinen Gäste in der “Mittwochswerkstatt“ eingeladen, unter fachkundiger Anleitung zu einem besonderen Thema zu malen, basteln oder experimentieren. Ob sich die Nachmittage nun um die Bienen drehen, die auch im Moor schon gehalten wurden, oder um die Entstehung der Edelsteine – sicher ist, dass Ihre Kinder sich hier auf spielerische Art und Weise Wissen aneignen und ihre Neugier stimuliert wird. Im Landesmuseum gibt es auch Familienführungen durch die drei Dauerausstellungen; sogar Kindergeburtstage können hier gefeiert werden!
Das Hunte-Aquarium
Ein weiteres Highlight Ihres Museumsbesuchs wird sicherlich das große Hunte-Aquarium sein: Hier wird nachgezeichnet, wie der Fluss Hunte die drei typischen Landschaften Moor, Geest und Marsch verbindet, bis er in die Nordsee mündet. In 16 großen Becken werden die verschiedenen Stationen der Hunte – von der Quelle bis zur Nordsee, vom Süß- zum Salzwasser – mit originalem Material sowie den jeweils typischen Fischen und sonstigen Bewohnern nachgestellt. Hier lernen Ihre Kinder Exemplare mit klingenden Namen wie Knurrhahn oder Wolfsbarsch kennen! Und was Sie heute über Landschaften, Natur- und Kulturgeschichte gelernt haben, können Sie natürlich zuhause mit Ihren Kindern weiter vertiefen; im modernen Museumsshop finden Sie kindgerechte Sachbücher über die betreffenden Themen. Ein Besuch des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg kann so weite Kreise ziehen!
Informationen über Öffnungszeiten, die aktuellen Kindernachmittage und Eintrittspreise finden Sie unter www.naturundmensch.de
Modernes Museum mit langer Tradition
1836 von Großherzog Paul Friedrich August gegründet, wurde für das Museum 1995 ein völlig neues Konzept entwickelt, das den aktuellsten Museumsanforderungen entspricht: Interdisziplinäre Ausstellungen, Integration von Natur- und Kulturgeschichte und viel Raum für die Geschichte von Mensch und Tier in ihrem Lebensraum. All das wird im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg kindgerecht präsentiert, Langeweile hat hier keine Chance: Spätestens bei den Moorleichen, den 5000 Jahre alten Grabkammern oder den großen Aquarien werden Ihre Kinder ganz Ohr sein!
Moor, Geest und Marsch
Wissen Ihre Kinder, dass Niedersachsen früher ganz anders ausgesehen hat? Noch im 18. Jahrhundert bestand es weitgehend aus Moorlandschaft, die später durch den Torfabbau zur Brennstoffgewinnung zerstört wurde. Beim Torfabbau wurden dann auch die berühmten Moorleichen gefunden, die hier ausgestellt sind. Der Geest hingegen ist eine zweite Ausstellung gewidmet: Steiniges und sandiges Material, das während der vergangenen Eiszeiten von Gletschern hierher gebracht wurde, bildet die Geest, den zweiten Landschaftstyp Nordwestdeutschlands. Eine dritte Ausstellung schließlich beschreibt die dritte typische Landschaftsform dieser Gegend, die Marsch an der niedersächsischen Nordseeküste. Durch spannende Exponate wie Werkzeuge der damaligen Zeit wird auch für Ihre Kinder nachvollziehbar, wie die Menschen in dieser unwirtlichen Landschaft gelebt haben!
Kinderprogramm
Am besten kommen Sie jedoch mit Ihrer Familie an einem Mittwoch Nachmittag ins Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg: Jede Woche sind die kleinen Gäste in der “Mittwochswerkstatt“ eingeladen, unter fachkundiger Anleitung zu einem besonderen Thema zu malen, basteln oder experimentieren. Ob sich die Nachmittage nun um die Bienen drehen, die auch im Moor schon gehalten wurden, oder um die Entstehung der Edelsteine – sicher ist, dass Ihre Kinder sich hier auf spielerische Art und Weise Wissen aneignen und ihre Neugier stimuliert wird. Im Landesmuseum gibt es auch Familienführungen durch die drei Dauerausstellungen; sogar Kindergeburtstage können hier gefeiert werden!
Das Hunte-Aquarium
Ein weiteres Highlight Ihres Museumsbesuchs wird sicherlich das große Hunte-Aquarium sein: Hier wird nachgezeichnet, wie der Fluss Hunte die drei typischen Landschaften Moor, Geest und Marsch verbindet, bis er in die Nordsee mündet. In 16 großen Becken werden die verschiedenen Stationen der Hunte – von der Quelle bis zur Nordsee, vom Süß- zum Salzwasser – mit originalem Material sowie den jeweils typischen Fischen und sonstigen Bewohnern nachgestellt. Hier lernen Ihre Kinder Exemplare mit klingenden Namen wie Knurrhahn oder Wolfsbarsch kennen! Und was Sie heute über Landschaften, Natur- und Kulturgeschichte gelernt haben, können Sie natürlich zuhause mit Ihren Kindern weiter vertiefen; im modernen Museumsshop finden Sie kindgerechte Sachbücher über die betreffenden Themen. Ein Besuch des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg kann so weite Kreise ziehen!
Informationen über Öffnungszeiten, die aktuellen Kindernachmittage und Eintrittspreise finden Sie unter www.naturundmensch.de
20.04.2009
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