Deutsches Weihnachtsmuseum in Rothenburg ob der Tauber: eine unvergessliche Reise in die geschichtliche Weihnachtszeit
Deutsches Weihnachtsmuseum in Rothenburg ob der Tauber: eine unvergessliche Reise in die geschichtliche Weihnachtszeit
Als der Museumsgründer den Weihnachtsmann traf...
Zehn lange Jahre trug sich der Museumsgründer, Harald Wohlfahrt mit dem Gedanken an ein Weihnachtsmuseum herum, als er 1991 in einem Leipziger Antiquitätengeschäft den Weihnachtsmann traf. Wie man sich vorstellen kann, eine Begegnung der besonderen Art. Dieser Weihnachtsmann musste es denn auch sein, der den Grundstein für die Sammlung Wohlfahrt legte. Es folgten viele weitere seltene und wertvolle Exponate traditionsreicher Baumschmuck- und Nussknackerkunst, die teils erworben, teils als Leihgabe den Bestand dieses außergewöhnlichen Museums ausmachen. Seit September 2000 hat das Museum nun dauerhaft seine 11 Räume im ersten Stock des "Weihnachtsdorfes" geöffnet und erzählt kleinen und großen Besuchern die Geschichte des Weihnachtsfestes von Anbeginn bis Mitte des 20. Jahrhunderts.
Lassen Sie sich inspirieren!
Bevor Sie Ihre Weihnachtskiste vom Dachboden holen, lassen Sie sich von der Vielfalt alter Christbaumschmuckkunst inspirieren. Wussten Sie, dass es nachweislich die Zunft der Bäckerknechte war, die im beginnenden 15. Jahrhundert erstmals das Grün in der Stube mit Äpfeln, Oblaten, Nüssen und Lebkuchen schmückte? Bis zum Aufkommen gläserner Christbaumkugeln, der Formenvielfalt aus Papier, Zinn, Tragant oder leonischem Draht gingen dann freilich noch einige Jahrhunderte ins Land. Im deutschen Weihnachtsmuseum können Sie die unterschiedlichsten Moden und Stilrichtungen anschaulich am Christbaum bewundern.
Christkind oder Weihnachtsmann?
Sie kennen sicher die Diskussion zwischen den Kindern, ob am Heiligen Abend nun der Weihnachtsmann oder das Christkind kommt. Und wie groß wäre die Verwirrung, wenn sie wüssten, dass früher, also noch lange bevor Mami und Papi klein waren, der Nikolaus der eigentliche Gabenbringer war. Verfolgen Sie mit Ihrer ganzen Familie die Spuren des Mannes mit Sack und Rute zurück. Die Geschichte ist übrigens auch dann spannend, wenn man schon längst nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt.
Von Schwibbogen bis Räuchermännchen
Wunderschön anzusehen sind die traditionellen Pyramiden, Schwibbögen, Lichtfiguren und Räuchermännchen aus dem Erzgebirge. Die Bergleute hatten rein berufsmäßig eine tiefe Sehnsucht nach Licht und deshalb ein ganz besonderes Verhältnis zu Weihnachten. Und so schnitzten, drechselten und klöppelten sie und schufen, was heute weltweit als erzgebirgische Volkskunst berühmt ist.
Viel mehr als man denkt
Der Weihnachtsfestkreis dauert vom 1. Advent bis zum 2. Februar und enthält viel mehr Facetten als man denkt. Wissenschaftlich, dabei stimmungsvoll und mit viel Liebe zum Detail ist das wohl wichtigste Traditionsfest Deutschlands in der Dauerausstellung des Deutschen Weihnachtsmuseums mit Vorträgen und Sonderveranstaltungen aufbereitet - und für alle "Weihnachts-Freaks" und "Weihnachts-Muffel" ein beeindruckendes Erlebnis. Zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen informiert Sie die Website www.weihnachtsmuseum.de
06.12.2008





