Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
Eltern staunen immer wieder, mit wie viel Begeisterung sich ihre Kinder für das Leben unserer Vorfahren interessieren. Es ist, als ob sie ihre eigenen Großeltern besuchen, wenn sie hier im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof durch die alten Höfe vergangener Jahrhunderte laufen, die schmalen Holztreppen zu den Speichern steigen und voller Erfurcht die wuchtigen Gerätschaften und Werkzeuge in den Arbeitsräumen bestaunen. Und plötzlich tut sich eine längst vergangene Welt auf. Mit einem Mal füllen sich vergessene Begriffe wie Longinuskreuz und Kienspan, Flachsbreche und Schneflerei mit Leben. Auf den Feldern sprießen Zwergweizen, Binkel, Emmer und duften Blumen in einer Farbenpracht, die nichts mit den Züchtungen unserer Tage gemein hat. Das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof lädt Sie ein, mit Ihrer Familie einen rund um glücklichen Tag auf dem Lande zu verbringen. Für die kulinarische Pause bietet Ihnen das Museumsrestaurant "Zum Hofengel" Köstlichkeiten aus der Region frisch auf den Tisch.
Wie der Räuber Hotzenplotz zu seinem Namen kam.
Allein die Namen der Museumshöfe sprechen Bände. Treten Sie ein in die gute Stube des 1599 erbauten Hippenseppenhofs. Er ist im Stil des Höhenhauses erbaut, des im Schwarzwald ältesten belegbaren Haustyps. Im Tagelöhnerhaus, das mit den originalen Möbeln ausgestattet ist, können Sie sehen, wie aus unserer Sicht beengt damals die arme Landbevölkerung lebte. Besuchen Sie den Vogtsbauernhof mit seiner angegliederten Klopfsäge, dem Back- und Brennhäusle und der Hausmalmühle. Imposant ist auch der Hochschwarzwälder Speicher anzuschauen, in dem man all die guten Dinge wie Brot, Speck, Schnaps und Sauerkraut lagerte. Und erfahren Sie im Hotzenwaldhaus, wie der Räuber Hotzenplotz zu seinem Namen kam.
Lassen Sie sich von der Kochkunst der Schwarzwälder Bauern inspirieren!
Wer in den Bauern- und Heilkräutergärten des Schwarzwälder Freilichtmuseums wandelt, kriegt Lust, seine Küche mit alten Gemüsesorten wie Mangold, Pastinaken, Gartenmelde oder Markstammkohl aufzufrischen. Lassen Sie sich hier von der Kochkunst der Schwarzwälder Bauern inspirieren. Bewundern Sie auch die sieben Beete des Heilkräutergartens, die jeweils einer bestimmten Krankheitsart zugeordnet sind. Ob Schnupfen oder Stress, für jedes Unwohlsein ist hier ein Kraut gewachsen. Ihre Kinder haben derweil vielleicht schon längst die Bienenkörbe entdeckt. Honig war früher das einzige Süßmittel, das man hatte. Erst viel später im 19. Jahrhundert gewann man den Zucker, den wir uns heute manchmal aus all unseren Säften und Joghurts wieder hinaus wünschen.
Herr Köhler und Frau Hammerschmied
Heute kennen wir die alten Handwerksberufe zumeist nur noch als Familiennamen. Doch der ein oder andere Beruf kommt wieder auf, weil Bauingenieure heute zum Beispiel Flachs und Hanf als Dämmmaterialien wieder entdecken. Ob Sie nun die originale Hanfreibe, die mit Wasserkraft betriebene Hammerschmiede, die Hochgangsäge oder die Getreidemühlen besichtigen, all die komplexen mechanischen Maschinen werden Ihnen Respekt einflößen und Ihnen die Arbeitswelt hoher Handwerkskunst nahe bringen.
Kindergeburtstag im Freilichtmuseum: blinde Kuh, blödes Huhn und arme Sau
Vom Ferienprogramm bis zum Kindergeburtstag - das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof bietet Kindergarten- und Schulkindern unvergessliche Erlebnisse zu allen Gelegenheiten. Übrigens nicht nur Kindern. Eine Hochzeit im Freilichtmuseum ist auch nicht von schlechten Eltern! Über das Programm, die aktuellen Veranstaltungen und den Anfahrtsweg informiert Sie gut und gerne unsere Website: www.vogtsbauernhof.org
Hier finden Sie Ihr Schwarwaldhotel.
09.01.2009






